Gif Animated Buttons by Vista-Buttons.com v5.7

Golftraining Putten:


Trainings Tipps von PGA-Golflehrer Patrick Klemm

(KPF) Die PGA of Germany organisiert nicht nur die Turnierserie „Pro Golf Tour“ in Europa, einem Sprungbrett für Nachwuchsgolfer auf dem Weg zur Profi-Kariere, in der laufenden Saison 21 Turniere. Auch die Ausbildung von Golf-Lehrern gehört zu den Aufgaben der PGA of Germany, wie uns Geschäftsführer Rainer Goldrian in einem Gespräch erläuterte. Die Ausbildungspläne werden laufend mit den neuesten Entwicklungstrends im Golfsport abgestimmt. Derzeit gibt es in Deutschland über 1.800 Golflehrer, die den Titel Mitglied der PGA of Germany tragen dürfen.
Patrick Klemm, Pro beim GC Lauterhofen, gehört zur Gruppe der PGA-Trainer. Wir von der GOLFplus-Redaktion freuen uns, dass Patrick Klemm in unregelmäßigen Abständen den GOLFplus- Lesern Trainings-Tipps geben wird.

Wir starten die Serie „Trainings-Tipps von PGA-Golflehrer Patrick Klemm“ mit dem Thema Putten:

„ Putt-Training: Abwechslungsreich und spannend“

Denken Sie daran, ein verschobener Putt zählt auf Ihrer Score-Karte genau so viel, wie ein verzogener 200 m Drive. Auch während der Saison lohnt es sich durch gezieltes Putt-Training Ihren Score zu verbessern.

Patrick Klemms Trainings-Tipps:

Beobachtet man die Trainingsgewohnheiten der Golfer, fällt auf, die meiste Zeit auf der Drivingrange investieren die Amateurspieler dem langen Spiel. Vermutlich erzeugt ein 200m Drive mehr Glückshormone als ein spektakulärer 3m Putt.
Von den Statistiken wissen wir, auf einer 18 Löcher Golfrunde sind im Schnitt 42% der auf der Score-Karte gelisteten Schläge „Putts“! Sicher ein Grund dem Putt-Training mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
Zwei Faktoren, die Richtungs- und Längenkontrolle, spielen beim Putt eine entscheidende Rolle über Erfolg oder Misserfolg. Schwerpunkte die Sie mit gezieltemTraining verbessern können.
Bei langen Putts hilft es, sich auf eine perfekte Längenkontrolle zu konzentrieren. Beim kurzen Putt ist oft die perfekte Schlagflächenstellung entscheidend.


Ich möchte Ihnen ein paar Übungen aufzeigen, die Ihnen helfen die Zahl der Putts zu verringern und damit gleichzeitig das Training auf dem Grün spannend und effektiv zu gestalten.
An Regentagen können Sie das Putt-Training auch Indoor, in der Wohnung in Angriff nehmen.

Himmelsrichtung:

Diese Übung verbessert Ihre Schlagflächenstellung. Platzieren Sie alle 50 cm vom Loch entfernt, jeweils in jede Himmelsrichtung einen Ball.
Die Zahl der verwendeten Bälle sollten Sie nach Können beliebig erweitern.
Aufgabe ist es nun alle 4 Bälle aus der Entfernungsstufe 50 cm nacheinander einzulochen. Gelingt Ihnen das, gehen Sie auf die nächste Entfernungsstufe 100 cm usw.
Verschieben Sie einen Ball, beginnen Sie bei der jeweiligen Stufe von vorne.


Perlenkette:

Auch für das Problem die Länge Ihres Putts zu kontrollieren, gibt es eine Trainingshilfe . Sie benötigen vier Toursticks (oder Fahnen oder Golfschläger) und 10 bis 20 Golfbälle. Stecken Sie sich einen Korridor mit einer Tiefe von 2 m ab. Startpunkt ab 5 m vor dem Korridor.
Aufgabe ist es jetzt eine Perlenkette von lang zu kurz mit möglichst vielen Bällen „aufzubauen“.
Der Erste Putt sollte so nah wie möglich auf Höhe der hintersten Markierung, zur Ruhe kommen.
Alle weiteren Bälle sollten immer etwas kürzer wie der vorhergehende Ball sein. Überrollt ein Ball den Vorhergehenden oder kommt der Ball außerhalb des Korridors zum Liegen, ist der Durchgang beendet.

Beginnen Sie mit einem neuen Durchgang.
Wiederholen Sie diese Übung wöchentlich ein bis zwei mal und verfolgen Sie ihren Fortschritt. Um zu einem aussagekräftigen Vergleich zu kommen, empfehle ich immer den gleichen Aufbau des Korridors .
Die Tiefe des Korridors und die Entfernung zum Startpunkt zum Korridor ist beliebig variabel.


Viel Spaß beim Training,
Ihr


Patrick Klemm

 

Fotos: Patrick Klemm