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Gelenkverschleiß...

...eine Erkrankung unserer Zivilisationsgesellschaft

Kollagen-Hydrolysat verspricht Vorbeugung und Hilfe


gplo/kp/jem -
Die Menschen unserer Zeit werden älter und älter. In den letzten 100 Jahren hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung mehr als verdoppelt. Sie stieg bei Männern seit 1875 von 39,5 auf 78 Jahre bei Frauen von 42,5 auf 82 Jahre. Doch mit dem Alter zeigen sich auch Abnutzungserscheinungen. Eine davon ist die Arthrose, eine degenerativen Gelenkerkrankung.
Dabei wird der Gelenkknorpel durch einen übermäßigen Abrieb immer dünner, wodurch die Knochen näher aneinander geraten. Im Röntgenbild, wird dies als Verschmälerung des sog. Gelenkspalts sichtbar .
In den Endstadien der Krankheit ist dort überhaupt kein Spalt mehr zu sehen, was bedeutet, dass dann Knochen auf Knochen reibt. Nicht wenige Golfer klagen über Beschwerden in den Gelenken.

Klaus Pfeffermann von GOLFplus sprach über das Thema Arthrose in München mit Professor Dr. Wolfgang Pförringer (Bild rechts), Arzt für Orthopädie und Sportmedizin.

Was genau ist Arthrose?
Schätzungsweise 5 Millionen Deutsche leiden an degenerativen Gelenkserkrankungen. Dabei ist Arthrose eigentlich keine Krankheit im klassischen Sinne, sondern ein natürlicher Gelenkverschleiß.
Unser Gelenksstoßdämpfer, der Knorpel, nutzt sich im Laufe des Lebens belastungsbedingt kontinuierlich ab.

Kann man Arthrose generell verhindern?
Ich sagte Verschleiß. Es gibt also keinen grundsätzlichen Ansatz um diese belastungs- und altersbedingte Abnutzung generell zu verhindern. Je älter man wird und je höher die Gelenkbelastung im Leben ist, um so größer das Risiko.
Zugespitzt könnte man sagen: Die einzige sichere Möglichkeit sich wirkungsvoll vor Arthrose zu schützen ist, rechtzeitig zu sterben. Deshalb heute die Forderung, mehr Augenmerk auf Prävention zu legen, um den Beginn einer Arthrose möglichst lange hinauszuzögern.

Wie wird Arthrose heute therapiert?
Die Therapiemöglichkeiten beschränken sich heute im nichtoperativen Bereich auf Symptombekämpfung. Zum Einsatz kommen Schmerzmittel und Antirheumatika. Diese Medikamente lindern zuverlässig den chronischen Schmerz und bekämpfen auch begleitende Entzündungssymptome.

Kann man mit heute bekannten Medikamenten die Arthrose vollständig stoppen?
Man muss eingestehen, dass keines der heute eingesetzten Medikamente in der Lage ist, die Arthrose ursächlich in ihrer Entstehung zu bekämpfen. Lediglich begleitende Symptome können gelindert werden. In einem sehr fortgeschrittenen Stadium sind u.U. operative Maßnahmen nicht zu vermeiden. Diese können bis zum künstlichen Gelenk gehen. Dieses sollte aber, wegen der nicht unwesentlichen Belastung des Patienten, immer die letzte Option bleiben.

Was kann man aktiv und präventiv gegen Arthrose tun?
Erstens Gewichtsreduktion. Studien belegen, Übergewicht begünstigen das Auftreten von Arthrose.
Zweitens, eine fast noch wichtigere Maßnahme: Maßvolle regelmäßige körperliche Bewegung. Allerdings sollte man gelenkschonende Sportarten auswählen, z.B. wandern, Nordik-Walking, Ski-Langlauf oder Golf. Nicht so gut geeignet sind Fußball, Tennis, Alpin- Skifahren oder Squash.

Gibt es neue Erkenntnisse, wie man gegen Gelenkknorpelschäden vorbeugen kann?
Nährstoffe, die den Knorpel in seiner Grundstruktur stärken kann, sind paradoxerweise auch in unserer Zeit der Überernährung ein Thema. Gerade bei starker Gelenkbelastung ist eine sinnvolle Ergänzung der täglichen Nahrung eine unabdingbare Notwendigkeit zur Vermeidung einer früh einsetzenden Arthrose.
Untersuchungen in den USA und in Europa haben ergeben, dass Kollagen-Hydrolysat in der Lage ist, den belasteten Gelenkknorpel mit den notwendigen Knorpeleiweißen zu versorgen. Man hat erkannt, dass diese Substanz die gleichen Aminosäuerenstruktur besitzt wie unser Gelenkknorpel. Das allein ist aber noch kein ausreichender Knorpelschutz. Untersuchungen zeigen aber, dass Kollagen-Hydrolysat die Neubildung von Knorpelsubstanz signifikant begünstigt.

Was ist Kollagen-Hydrolyat?
Kollagen ist ein essenzieller Bestandteil der Matrix fast aller Gewebe und Organe des Körpers. In Haut, Knochen, Sehnen und Knorpel, in denen es eine wichtige Rolle für die Integrität der Bindegewebe spielt, ist Kollagen in besonders hoher Konzentration vorhanden.
Studien spiegeln nicht nur die Bedeutung von Kollagen für einen gesunden Gelenkstoffwechsel wider, sondern reflektieren auch eine Verbindung zu kollagenabhängigen Veränderungen im Zusammenhang mit dem Alterungsprozess.
Kollagen-Veränderungen spielen auch bei der Arthrose eine Rolle: Aufgrund eines Ungleichgewichts zwischen anabolen und katabolen Prozessen ändert sich die Kollagenstruktur und bewirkt damit einen Zusammenbruch des hyalinen Gelenkknorpels. Kollagen-spezifisches Prolin ist möglicherweise eine diätetisch unentbehrliche Aminosäure.

Warum kommt es jetzt gegen Arthrose zum Einsatz?
Neuere Untersuchungen in den USA und von Dr. Steffen Oesser an der Universität Kiel, zeigen eine Stimulation der Typ-II-Kollagen-Biosynthese durch Kollagen-Hydrolysat. Vor dem Hintergrund der Bedeutung von Kollagen für das Knorpelgewebe und vor dem Hintergrund experimenteller Daten, die darauf hinweisen, dass über die Nahrung zugeführtes Kollagen-Hydrolysat – als Quelle strukturell wichtiger Aminosäuren – von Vorteil ist, wurden klinische Studien durchgeführt, in denen die Wirksamkeit von Kollagen-Hydrolysat in Bezug auf den Erhalt normaler Gelenkstrukturen, auf die Prävention einer Gelenkdestruktion/-funktionsstörung und auf die Linderung von Symptomen einer degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthrose) untersucht wurde.
Der Nachweis, dass Kollagen-Hydrolysat die Kollagensynthese der Chondrozyten stimuliert, ist ein weiterer Hinweis für die klinischen Beobachtungen zur Wirksamkeit von Kollagen-Hydrolysat. Neben experimentellen Studien, die einen Effekt von durch Kollagen-Hydrolysat zugeführten Aminosäuren auf die Gewebestruktur zeigten, weisen die klinischen Studien darauf hin, dass Kollagen-Hydrolysat bei Arthrosepatienten günstige Auswirkungen im Sinne einer Symptombesserung hat.
Kollagen spielt eine wichtige Rolle für die Architektur der Gelenke. Ein Ungleichgewicht zwischen Aufbau und Abbau aufgrund einer Mangelernährung könnte ein Überwiegen von Abbauprozessen mit daraus resultierender Gelenkdegeneration zur Folge haben. Die Zufuhr von Kollagen-Hydrolysat wäre bei Personen mit erhöhtem Risiko für degenerative Gelenkerkrankungen von potenziellem Nutzen.
Solche Risikogruppen sind ältere Menschen, Menschen mit Übergewicht und jene, deren berufliche oder sportliche Aktivitäten eine Arthrose fördern, Menschen mit schwereren Gelenkverletzungen in der Vorgeschichte und solche mit einer Familienanamnese, die auf eine genetische Prädisposition für eine Arthrose hinweist. Das gute Sicherheitsprofil von Kollagen-Hydrolysat macht es bei diesen Risikopersonen insbesondere als Langzeit-Nahrungsergänzung zur Prophylaxe degenerativer Gelenkveränderungen, aber auch als Substanz mit potenziellem therapeutischem Nutzen im Rahmen der aktiven Arthrosetherapie interessant.

Kollagen-Hydrolysat ist seit kurzem unter dem Namen GELITA CH alpha von der GELITA Health Products als Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt.

GELITA CH alpha besitzt eine hohe Bioverfügbarkeit. Es führt den belasteten Knorpeln die nötigen Aminosäuren in ausreichender Konzentration zu. Da es sich um ein Lebensmittel und kein Medikament handelt, gibt es nach Aussage des Herstellers keine Nebenwirkungen.
GELITA CH alpha wird trinkfertig in Ampullen angeboten. Es ist nur in Apotheken erhältlich.

Aus medizinischer Sicht, so erläuterte Prof. Pförringer, sollte eine Kur mit Gelita CH alpha mindestens 2 bis 3 Monate durchgeführt werden.