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Hotel und Resort "Sonnenalp" Ofterschwang:
 

Gesundheit - Genuss - Golf im Oberallgäu

von Karl Heinz Hattemer

Wenn man das Markenzeichen der "Sonnenalp" länger anschaut, glaubt man hinter der strahlenden Sonne etwas von dem verheißungsvollen Lächeln der Mona Lisa erkennen zu können.
Der Eindruck bestätigt sich sofort, wenn man die große Eingangshalle betritt: kein Prunk, aber eine unaufdringliche Eleganz im Stil der Allgäuer Landschaft, in die sich das Hotel & Resort einschmiegt. Dieses Gefühl verstärkt sich noch bei einem Rundgang durch die weitläufige Anlage mit ihren mannigfaltigen Einrichtungen, die alle nur dem einen Ziel dienen, dass sich der Gast wohl fühlt.
Kein Wunder also, dass die "Sonnenalp" zu den besten Hotels gezählt und in einem Atemzug mit dem "Adlon" in Berlin genannt wird.

 

Michael Fäßler (Bild links) umschreibt die Philosophie des Hauses so: "Wir haben die Vision, unseren Gästen und Mitarbeitern ein zu Hause zu geben in dem besten Ferienhotel Europas. "Für jemanden, der die "Sonnenalp" nicht kennt, klingt dieser Satz etwas unbescheiden. Die Gäste des Hauses werden ihn jedoch voll und ganz unterschreiben.

Was ist denn nun das Geheimnis des Hauses, das jetzt schon in der vierten Generation als Familienbetrieb geführt wird? Ist es überhaupt möglich, in einem Hotel mit 428 Betten in 226 Zimmern, Appartements und Suiten eine etwas intime Atmosphäre zu schaffen? Können hier jung und alt gemeinsam ihre Ferien verbringen, ohne sich gegenseitig zu stören?
Es geht, sogar sehr gut. Dafür sorgt die stattliche Zahl von 440 Mitarbeitern. Die Angebote für die Gäste im Haus selbst und außerhalb sind so mannigfaltig, dass ein intimes Ambiente immer und überall gewahrt bleibt.

Die große Auswahl an Erlebnissen im Haus und in der Resort-Anlage ist ausschließlich den Hausgästen vorbehalten. Sie sollen sich hier ganz einfach wohl fühlen.

Mit Wellness wird heutzutage das Gefühl umschrieben, das etwas mehr umfasst, als einfaches Wohlfühlen.
Gesundheit gehört dazu, Fitness und auch Schönheit.

Ein breites Spektrum von Möglichkeiten, sich wohl, fitter und gesunder zu fühlen, erwarten die Gäste in dem 2000 QM großen neuen "Rainbow Spa & Garden".
Unter der Anleitung von Therapeuten kann sich jeder sein persönliches Wohlfühl-Programm zusammenstellen.
Hier nur eine kleine Auswahl der Möglichkeiten:
Massagen, Lymphdrainage und Migräne-Behandlungen, Ägyptovitalwickel oder Spezialanwendungen wie Shiatsu, Watsu und dem berühmten indischen Ayurveda.
Ein großes Kneippbecken ist ebenfalls vorhanden und Ruheräume gehören dazu.


Fitness

ist eine wichtige Voraussetzung für körperliches Wohlbefinden. Nach den Erfordernissen der Diagnose-Ergebnisse wird ein individuelles Aktiv- oder Therapieprogramm angeboten. Bei Aerobic, Stretch und Relax, Rückenschule und Yoga können die Gäste ihr Leistungsvermögen testen. Wer mehr für seine Gesundheit tun will, findet im Fitnessraum Crosstrainer, Laufbänder, Stepper sowie Liege- und Sitzräder. Für Muskelaufbau und Krafttraining stehen 15 Spezialgeräte zur Verfügung, ebenso Bänke für Bauch-Rückentraining.
Ein eigenes Areal dient dem Stretching und der Entspannung. Während hier in erster Linie die Herren ihren Körper in Form bringen, ist die Schönheitspflege mehr das Privileg der Damen. In den Ferien haben sie Zeit, sich die Behandlungen zu gönnen, die sie zwar nicht jünger machen, aber jünger aussehen lassen.
Dafür stehen fünf Beauty-Studios zur Verfugung und in einer kleinen Schminkecke können sich die Damen in die Geheimnisse der dekorativen Kosmetik einführen lassen. 13 hauseigene Boutiquen präsentieren die Modetrends in erster Linie für die Damen, aber auch für Herren und Kinder.

Wasser

ist - neben der Sonne - das wichtigsten Element des Wohlfühlens. Der extravagante Quellengarten der "Sonnenalp" besteht aus einem großen Hallenbecken, das mit einem Außenpool direkt verbunden ist. Ein weiteres Freibad ist im Sommer konstant auf 24 Grad beheizt. Für die Kinder gibt es ein Extrabecken.

Die Saunawelt bietet eine reizvolle Auswahl: zwei finnische Saunen, Biosauna, Privatsauna, Dampfbad, Tauchbecken, Wassertretbecken, Solarien und ein japanischer Freilustgarten bieten Entspannung und Regeneration, ebenso wie die Whirlpools im Hallenbecken und im Freien.

"Überall kann man die Natur genießen," sagte Michael Fäßler, "in keiner Anlage fehlt der Blick nach draußen."

 


Die Sportangebote

sind so vielfältig, dass sie nicht einzeln aufgezählt werden können. Hier nur eine kleine Auswahl.

Auf dem Reiterhofwarten 12 Island-Pferde, Tennis kann auf drei Hallen- und zwei Sandplätzen gespielt werden, Mountainbike- und Radtouren werden ebenso organisiert wie geführte Wander- und Bergtouren, bei denen die Teilnehmer Flora und Fauna des Allgäus näher kennen lernen können.
Man kann sogar das Gleitschirmfliegen lernen oder an einer Übungswand erste Kletterversuche machen.

Da die "Sonnenalp" ganzjährig geöffnet ist, soll auch nicht vergessen werden zu erwähnen, dass das Hotel eine eigene Skischule hat und die Wintersportler am Haus auf eine 30 km Langlauf-Loipe gehen können.
 


GOLF 18 + 18 + 9

Golfer werden sofort wissen, was diese drei Zahlen bedeuten: zwei 18- und ein 9-Loch-Kurzplatz.
Passionierte Golfspieler sind der festen Überzeugung, dass das Paradies 18 Löcher hat und deshalb ein Urlaub ohne Drives und Pütts schlechthin undenkbar ist. Gleich zweieinhalb Plätze in unmittelbarer Nähe des Feriendomizils ist für sie bestimmt ein himmlisches Vergnügen.

Der von Donald Harradine gebauten Platz "Sonnenalp" existiert schon seit fast 30 Jahren. In diesem Sommer wurden die von Kurt Rossknecht gestaltete Anlage "Oberallgäu" und der Kurzplatz "Gundelsberg" eröffnet.
Der Rossknecht-Platz schaffte auf Anhieb den Sprung in die "Leading Golf Courses" von Deutschland und Österreich, ein Beweis dafür, dass hier alles stimmig ist. Bei diesem Angebot dürfte es nicht schwer fallen, passende Teetimes zu buchen. Die Gäste des Hotel & Resort genießen bei rechtzeitiger Anmeldung jedoch Vorrang.

In unserer Betrachtung soll der Kurzplatz ausgeklammert bleiben, da er in erster Linie für Anfänger gedacht ist, die erst noch die "Reife" für die großen Anlagen erlangen müssen. Die beiden 18-Loch-Plätze liegen in der leicht hügeligen Landschaft des Allgäus eingebettet.



Welcher der beiden Plätze ist der schönere, der reizvollere? Da man bekanntlich über den Geschmack nicht streiten soll, haben beide sicher ihre Freunde, aber wohl keine "Feinde".
Beide haben all das zu bieten, was sich ambitionierte Golfer wünschen, Wasserhindernisse und Doglegs, die, je nach Spielstärke, strategisches Planen erfordern, viele wellige Spielbahnen und enge Waldschneisen. Nahezu alle 36 Löcher sind eine Herausforderung, ob für Scratchspieler und hohe Handicaper.

 

 

 

 

 

 

Die Einstelligen und die Wochenendgolfer müssen sich die Plätze "erobern", wollen sie mit einem befriedigenden Ergebnis ins Clubhaus kommen. Sie sollten aber hier und da für eine Minute den kleinen weißen Ball vergessen und einen Blick in die Runde werfen.
Den herrlichen Blick auf die Alpen und das Nebelhorn im Hintergrund werden sie sicher ebenso wenig vergessen wie ein Birdie auf einem der Löcher, das im jeweiligen Clubhaus stilvoll mit einem Drink gefeiert werden muss, ebenso wie ein in vielen Flights unvermeidliches "Damentee".

Übrigens: für wen "hügelig" schon "gebirgig" bedeutet, kann es auf beiden Plätzen mit Elektrocars etwas bequemer angehen lassen. Es gibt viele aufregende Löcher auf beiden Plätzen, aber das für manche Spieler sicher aufregendste ist die "18" auf der "Sonnenalp". Mit seinen 462 Metern für die Herren und 423 Metern für die Damen ist es nicht besonders schwer und hat nur Vorgabe 12. Aber genau vor dem Grün lauert ein See, den man umspielen oder carry überwinden muss. Beides eigentlich kein Problem, aber der Schlag ist deshalb so schwer, weil alle Spieler wissen, dass die Besucher auf der Terrasse den Versuch mit Argusaugen verfolgen werden.
Man verlässt die Anlage mit stolz geschwellter Brust oder schleicht sich schnell von dannen...

Nur Mut, es gibt ja noch die Golfschulen von Bernard Kennedy (Sonnenalp) und Andy MacDonald (Oberallgäu).
Die beiden Headpros und ihre Teams garantieren in Intensiv-Trainings oder 5-Tages-Kursen für die psychologische Überwindung von Wasserhindernissen und eine deutliche Verbesserung des Handicaps.
Anfänger können bei ihnen auch schnuppern. Aber Vorsicht: gegen den Bazillus Golf gib es kein Heilmittel, wenn man ihn einmal eingefangen hat!

Golf unlimited

Neben den zwei + einhalben Plätzen nahe dem Hotel & Resort "Sonnenalp" gibt es in der Region sechs weitere Anlagen. Sie alle haben sich zur "Golfregion Allgäu" zusammengeschlossen.
Gemeinsam haben sie einen GolfPass entwickelt, der für alle Gäste kostenlos ist, die in einem Top- oder Landhotel der Region übernachten. Der Pass gewährt eine 15%ige Greenfee-Ermäßigung während der ganzen Saison. Diese Plätze haben eines gemeinsam: sie liegen inmitten eines imposanten Alpenpanoramas, wo schlechte Schläge natürlich schlechte Schläge bleiben, wo die Spielerinnen und Spieler aber durch malerische Ausblicke entschädigt werden.

Hier die Daten der acht Clubs:

GC Oberallgäu, 18-Loch-Meisterschaftsplatz + 9-Loch-Kurzplatz, Tel.: 08326 3859-410, Fax:08326 3859-412,
www.golfresort-oberallgaeu.de

GC Sonnenalp, 18-Loch,
Tel.: 08321 272-181, Fax: 08321 272-186,
www.golfresort-oberallgaeu.de.

Golfpark Bregenzerwald, A-6943 Riefensberg, 18-Loch,
Tel.: 0043 5513 8400, Fax: 0043 5513 8400-4,
www.golf-bregenzerwald.com.

GC auf der Gsteig, 86983 Lechbruck am See, 18-Loch,
Tel.: 08862 8520, Fax: 08862 8518,
www.golf-gsteig.de.

GC Memmingen Gut Westerhart, 87740 Buxheim, 18-Loch, Tel.: 08331 71016, Fax: 0833171018,
gc-memmingen@t-online.de.

GC Oberstaufen-Steibis, 87534 Oberstaufen-Steibis,
18-Loch, Tel: 08386 8529, Fax: 08386 8657,
www.golf-oberstaufen.de.

GC Oberstdorf, 87561 Oberstdorf, 9-Loch,
Tel.: 08322 2895 , Fax: 08322 7399,
www.golfclub-oberstdorf. de.

GC Waldegg-Wiggensbach, 87487 Wiggensbach, 18-Loch, Tel.: 08370 93073, Fax: 0837093074,
www.golf-wiggensbach.com.

Lustige Abenteuer

und zauberhafte Programme sorgen in der "Sonnenalp" für betreutes Ferienglück bei den Kleinsten und den Vorschulkindern.
Die Philosophie in dieser Hinsicht sieht das Hotel so: "Mit unserer Kinderbetreuung geben wir den Alten zwei wertvolle Dinge, das beruhigende Gefühl, dass auch der Nachwuchs glückliche Ferien erlebt und die große Freiheit der persönlichen Freizeitgestaltung.

Spielen, Basteln und Malen, spannende Entdeckungen und Ausflüge auf einen Bauerhof garantieren, dass es den Kindern nie langweilig wird und die Eltern ohne Sorgen beruhigt den eigenen Hobbys nachgehen können, zum Beispiel bei längeren Bergtouren oder beim Golfspielen".
 

Eine unwiderstehliche Versuchung


sind die kulinarischen Genüsse, die die Küchenbrigade des Hotels Tag für Tag von morgens bis abends hervorzaubert. Das fängt schon beim Frühstück an mit seinen 15 Sorten Brot, 12 Sorten Brötchen, 30 Sorten Tee, frisch gepressten Säften und einem zwar reichlichen, aber fettarmen Wurst- und Käseangebot.
Das Abendessen wird in sechs individuell eingerichteten Restaurants serviert und bietet eine solch reichhaltige Auswahl, dass es schwer fallt, sich für das Fleisch- oder das Gourmet-Fischmenü zu entscheiden oder für Schmankerln aus der Allgäuer und Schwäbischen Küche.
In einer der Bars (mit 180 Schnäpsen aus aller Welt!) kann man dann bei einem "Apotheker", einem magenfreundlichen Spezialgetränk des Hauses, vergessen, dass die lukullische Verführung wieder einmal gegen den guten Vorsatz, weniger zu essen, gesiegt hat!

Ein bisschen Historie

Aus der Chronik erfährt man, dass Eleonore und Adolf Fäßler 1919 den Grundstein für die "Sonnenalp" (der Name tauchte 1932 zum ersten Mal auf) in einem bescheidenen Bauernhaus legten. Ludwig und Resi Fäßler sorgten dafür, dass das Haus schon 1939 über 80 Betten verfügte. Nach Kriegsende wuchs es kontinuierlich, bis ein Großbrand 1967 beinahe das gesamte Hauptgebäude zerstörte. In Rekordzeit wurden Restaurants und Betriebsanlagen wieder aufgebaut. Karlheinz und Gretl Fäßler verwirklichten seit 1968 neue Ideen mit Sport, Gesundheit und Geselligkeit als Schwerpunkte.
1975 wurde der Golfplatz eröffnet. Mit Michael Fäßler in der Geschäftsleitung übernahm die vierte Generation 1994 die Verantwortung und mit der Geburt seines Sohne Jakob 1998 wird auch eine fünfte folgen.

Schritt für Schritt wurde die Hotelanlage bis zu ihrer heutigen Größe erweitert, wo - wie Michael Fäßler in dem eingangs zitierten Interview mit "Golfplus" sagte - Gästen und Mitarbeitern ein zu Hause in dem besten Ferienhotel Europas geboten werden soll. Es gibt keine Maßstäbe, nach denen Gaststättenbetriebe exakt gemessen und verglichen werden können. Aber wenn die "Sonnenalp" von dem Gourmetmagazin "Der Feinschmecker" fünf Mal in Folge zum "Wellness-Hotel des Jahres" gewählt wurde und der Reiseführer "Besser Essen und Reisen" Hotel und Resort zum "Hotel des Jahres" und Michael Fäßler zum "Hotelier des Jahres" gekürt hat, dann kann der Weg von der Vision zur Verwirklichung dieses Ziels nicht mehr weit sein.

SONNENALP Hotel & Resort
87527 Ofterschwang/Oberallgäu
Tel.: 08321 2720 Telefax: 08321 272 242
Internet: www.sonnenalp.de
e-mail: info@sonnenalp. de

Text: Karl Heinz Hattemer
 Fotos: Hotel Sonnenalp und
Karl Heinz Hattemer
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