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Auf der Messe "Golf Europe 2004" in München, stellten fast
alle namhaften Schläger-Hersteller die neue Generation der Hybrid – Schläger
vor. Vorreiter für die Neuentwicklungen war in den vergangenen Jahren
unbestritten die Firma Taylor Made mit der Familie der "rescue mid"!
In Golferkreisen hat sich jedenfalls der Begriff "rescues" als Begriff für einen
schlanken, holzähnlichen Schläger eingebürgert. Auf der Golfmesse 2004 versuchte
der gesamte Wettbewerb, den Namen der neuen Schlägergattung mit dem Überbegriff
Hybrid zu bewerben. Rechtzeitig zum Beginn der Saison 2005 sind nun die meisten
der neuen Hybrids lieferbar. Als letzte namhafte Schlägerfirma hat auch Callaway
seine Hybrids unter dem Namen "Haevenwood" vorgestellt.
Unter
dem Slogan: Hybrids ersetzen lange Eisen und klassische Hölzer, werden die
"Neuen" mit Werbebotschaften vorgestellt wie:
• Hybrids kombinieren die Vorteile von
Fairway-Hölzern und langen Eisen
• Ausgezeichnete Stabilität bei nicht zentral
getroffenen Bällen
• Leicht zu spielen
• Mehr Weite und Präzision
• Gerade perfekte Ballflugbahn
• Besseres Durchgleiten im Semi-Rough durch
kleinere Schlägerköpfe
usw.
GOLFplus wollte die Neuen einmal unter Alltags-Bedingungen spielen.
Ein Team unseres Magazins nutzte im Februar eine
Reise nach Südafrika (Reisebericht wird rechtzeitig vor Beginn der neuen
Wintersaison veröffentlicht) zum Test.
Im Reisegepäck hatten wir u.a.:
aus dem Hause Komperdell: Fishcal Woods 16°, 22° und 30°
von Yamato, den DX 72 mit 22°
von Taylor Made, den Rescue Mid 22°
Vorne weg, wir wollten keinen klassischen Schlägertest durchführen. Wir, drei
golfende Journalisten mit Hcp 14, 16 und 21 wollten uns ein Bild davon machen:
Halten die Werbebotschaften auch unter Alltags-Bedingungen?
Alle Schläger der neuen Hybrid-Generation haben uns, unter der Sonne Afrikas,
überzeugt. Hybrids sind eine echte Alternative zu langen Eisen und den
klassischen Hölzern.
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Unsere Erfahrungen:
• Die Schläge wurden deutlich länger
• Die Fehlertoleranz wurde größer
• Die "Neuen" sind leichter zu schlagen, als klassische Hölzer und
lange Eisen
• Die Schläger gleiten leichter durch hohes, feuchtes Gras.
Hier hat der Komperdell Fishcal Woods, durch das Schuppendesign der
Schlägersohle, seine Mitbewerber
sogar übertroffen.
• Selbst beim Abschlag (enge Spielbahnen) haben uns die "Neuen"
überzeugt
• Angenehm bei unseren Testschlägern war der Klang
(nicht so Blechern).
• Nicht so gut geeignet die die Hybrids auf sehr trockenen, kurz
geschnittenen Fairways mit wenig Gras.
Bei diesen Bedingungen haben auch die neuen Schläger ihre Grenzen.
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Nicht ohne Grund hatten, in der Saison 2004, bereits viele PGA
- Profis die Hybrids in ihren Bags und spielten mit gutem Erfolg.
Der GOLFplus-Tipp:
Sprechen Sie mit Ihrem Pro. Er kann Ihnen sagen, welcher Hybrid für Ihr Spiel
geeignet ist! Oder, testen Sie die Neuen.
Ihr Proshop hat bestimmt Testschläger verschiedener Hersteller zur Auswahl.
Es lohnt sich bestimmt!!
Klaus Pfeffermann |