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Warum nicht mal zum Land- und Golf-Club St. Eurach
Ein Platz nicht nur für TOP-Golfer
Es kommt wohl
nicht von ungefähr, dass
der Land- und Golf-Club St. Eurach eines der
Spitzenturniere des Golfsports, die "BMW International Open" zu Gast
hatte, nicht immer zur Freude der Club-Mitglieder. Ein interessantes Layout,
ein bestmöglicher Pflegezustand und ein einzigartiges Panorama sprachen für
die Anlage, die 1998 ihr fünfundzwanzigjähriges Bestehen feierte.
Der
Platz liegt im leicht hügeligen Wiesen- und Moorgelände des
bayerischen Voralpenlandes, unweit der Südspitze des Starnberger Sees.
Aus sportlicher Sicht besticht der 6509 Meter lange Platz insbesondere
durch seine abwechslungsreiche Bahnführung, landschaftsbedingte Höhenunterschiede
sowie seit jeher vorhandene Waldflächen.
Wiesen und Teiche wurden vom
englischen Architekten Donald Harradine in die Linienführung der
Spielbahnen miteinbezogen.
Ein Platz,
hineinkomponiert in die Natur, einer der schönsten Golfplätze in Deutschland.
  
Die Schwierigkeiten des SSS-74-Platzes liegen in den großen
Wasserhindernissen, die an den Bahnen 1, 2, 7 und 15 ins Spiel treten. Darüber
hinaus queren immer wieder Bachläufe die Spielbahnen.
Nach Präzision
verlangt auch das Anspiel der zumeist erhöht gelegenen Grüns. Zumal
es gilt, auf den allesamt sehr großen Grünflächen, die Fahne zu
attackieren. Denn je nach Fahnenposition können lange Putts auf den
teilweise von Stufen durchzogenen und hängenden, insgesamt wenigen und
somit breakreichen Grüns auch für Spitzenspieler zu einer wahren
Herausforderung werden.
Darüber hinaus gilt es an vielen Abschlägen die
Schlägerwahl sehr genau zu überlegen. An den teilweise sehr engen,
voneinander durch Wald- und hochstehende Roughflächen abgeschirmten Bahnen
verspricht oft angesichts von ins Spielgeschehen integrierten Baumgruppen und
Solitär-Bäumen nicht unbedingt der weiteste, sondern der
spielstrategisch am besten platzierte Ball die beste Ausgangsposition für
den nächsten Schlag. Doch nicht nur aus sportlicher Sicht hat der Platz
viel zu bieten.
Nicht umsonst gilt St. Eurach als einer der landschaftlich schönsten
Plätze Deutschlands. Insbesondere bei Föhn eröffnet sich von
vielen Stellen des Platzes ein weitreichender Blick zur Alpen-Gebirgskette,
die Berge des Werdenfelser Landes und die schneebedeckte Zugspitze.
LGC-St. Eurach Webcam
der Clubseite
GOLFplus verrät Ihnen, was es auf den
18 Meisterschaftsbahnen
alles zu beachten gilt:
Loch 1, Par 5, 400 Meter
Es bedarf schon eines sehr langen Abschlags, will man
das wenige, vom Teich verteidigte Grün mit zwei Schlägen angreifen.
Loch 2, Par 3, 173 Meter
Nicht nur, dass das Loch über seine ganze Länge
über den Teich gespielt wird. Zudem hängt das große Grün
stark nach vorne.
Loch 3, Par 4, 406 Meter
Longhitter greifen an dieser engen, langen Bahn am
Abschlag dennoch zu einem Eisen. Beim Grünanspiel wird dieses von einem
Graben bewacht.
Loch 4, Par4, 424 Meter
Nach einem gut platzierten Abschlag (erneut mit einem Eisen?) verlangt das langgezogene schmale
Grün nach einer präzisen Annäherung.
Loch 5, Par 4, 315 Meter
Diese kurze, aber sehr enge Bahn ist links und rechts
von dichtem Waldbestand umgeben. Das stark hängende Grün will sehr
genau gelesen sein.
Loch 6, Par 4, 345 Meter
An dieser offenen
Bahn ist das Grün rechts und links von Bunkern verteidigt.
Loch 7, Par 5, 482 Meter
Sofern das Grün in zwei Schlägen erreicht
werden soll, bedarf es eines sehr langen, präzisen zweiten Schlags über
den das Grün bewachenden Teich.
Loch 8, Par 3, 200 Meter
Selbst Profis benötigen hier einen langen Eisenschlag auf das
relativ ungeschützte, große Grün.
Loch 9, Par 4, 395 Meter
Nur ein auf der linken Spielbahn-Hälfte
platzierter
Drive eröffnet einen freien Schlag auf das weit erhöht liegende,
erneut nach vorne hängende Grün. Rechts zieht sich auf Drive-Höhe
eine Baumgruppe und hochstehendes Rough weit in die Spielbahn hinein.
Loch 10, Par 5, 447 Meter
Dieses Dogleg nach links ist an beiden Fairway-Seiten und hinter dem Grün
von Wald umgeben.
Loch 11, Par 5, 417 Meter
Erst nach dem "blinden" Abschlag über
einen Hügel sieht man das langgezogene, schmale Grün. Beim Grünanspiel
ragen links die Äste eines Solitär-Baumes weit in die Spielbahn
hinein.
Loch 12, Par 3, 150 Meter
Auf dem großen,
gut verteidigten Grün gilt es, lange Putts möglichst zu vermeiden.
Loch 13, Par 4, 341 Meter
An diesem Dogleg nach rechts droht vor allem unmittelbar
hinter dem Grün Gefahr durch Wald und hochstehendes Rough.
Loch 14, Par5 , 473 Meter
Wald links und rechts dieser langen, schmalen Bahn lässt nach
Bällen, die das Fairway verfehlten, nur wenig Spielmöglichkeiten. Das
erneut stark hängende Grün wird rechts von einem großen Bunker
verteidigt.
Loch 15, Par 4, 388 Meter
Vor dem Grün tritt ein großes Nassbiotop
ins Spiel.
Loch 16, Par 4, 363 Meter
An dieser stetig bergauf
führenden Bahn ist ein langer Abschlag gefragt,
um beim Schlag aufs Grün eine freie Spielbahn zu haben.
Loch 17, Par 3, 181 Meter
Das links von einem Abhang und recht vom Wald
verteidigte, sehr schmale Grün liegt gut einsehbar weit unterhalb des
Abschlags.
Loch 18, Par 5, 480 Meter
Longhitter erreichen das auf der Spitze einer Anhöhe gelegene Grün in zwei
Schlägen, wobei dem langen Drive ein gut dosierter, langer zweiter Schlag
folgen muss. Die Adresse:
St. Eurach Land und Golfclub e.V., Eurach 8, D-82393 Iffeldorf, Tel. 08801/1332 Fax -2523,
Internet:
http://www.eurach.de/index.php
Der Platz ist einfach mit dem Auto zu erreichen. Er liegt nur wenige Kilometer von der Autobahn A 95 München-Garmisch entfernt. Nehmen Sie die BAB Ausfahrt Iffeldorf, fahren Sie Richtung Iffeldorf-Seeshaupt, nach ca. 1,5 km geht es rechts ab zum Platz.
Tagesgreenfee:
- Montags bis Freitag 70,00
Euro
- Montags bis Freitag in
Begleitung eines
Mitglieds 40,00 Euro
- Wochenende/Feiertag - nur auf Anfrage
85,00 Euro
- Wochenende/Feiertag in Begleitung eines
Mitglieds 40,oo Euro
- Kinder/Jugendliche 50%
Ermäßigung
Anmeldung ist erforderlich.
Clubausweis mit Handicap 28 wird verlangt.
Text: Hella
Praun, Bilder Jürgen Metzger
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